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Aktuelle Sonderausstellungen

Ist Krefeld eine Sportstadt? Der Krefelder Stadtsportbund verzeichnet gegenwärtig 213 ihm angeschlossene Vereine. Wir gehen von etwa 65.000 aktiven Vereinssportler:innen aus. Die vielen individuell im Wald oder im Fitness-Studio Sport treibenden Menschen sind hier noch gar nicht mitgezählt und dürften statistisch kaum in den Griff zu bekommen sein, doch es müssen sehr, sehr viele sein. Und wenn es so viele sind – mal ganz abgesehen von den Zuschauern – muss ja etwas dran sein an der Behauptung, dass Krefeld eine Sportstadt ist.

Und wie war das früher, vor 50, vor 100, vor 150 Jahren? Was spielte sich ab im Fußball, Eishockey, Handball, Radsport, Galoppsport und in der Leichtathletik? Wer erinnert sich noch an die Radrennbahn im Kaiser-Wilhelm-Park, wer an die Zeit, als der TV Oppum Deutscher Handballmeister wurde? Als Krefelder Schwimmerinnen Weltrekorde aufstellten und Olympiamedaillen gewannen?

Viele Spuren dieser Geschichten sind heute verwischt, viele Athlet:innen in Vergessenheit geraten. Dem geht die Ausstellung nach, gräbt in der Vergangenheit und holt etliche Aspekte Krefelder Sportgeschichten wieder zum Vorschein. Olympiamedaillen und der DFB-Pokal von 1985 sind zu sehen, aber natürlich noch vieles mehr: Ein Querschnitt durch die Krefelder Sportgeschichte eben, nicht mehr und nicht weniger.

Kurator: Dr. Christoph Dautermann

Hier geht es zur virtuellen Ausstellungseröffnung:  https://www.facebook.com/krefeld/posts/4393348887343352

Parallel zur Ausstellung ist von Christoph Dautermann im Michael Imhof Verlag das Buch „Krefelder Sportgeschichten – eine Spurensuche“ erschienen. Es kann bei uns im Museum erworben oder im Buchhandel bezogen werden.


 

The pAck (das Rudel) - Joseph Beuys 1969

Eine Installation des A-Ganges im Zuge der Eröffnung der Ausstellung
„Beuys, don`t cry“ zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys

In J. Beuys kontrovers diskutierter Arbeit The pack / das Rudel scheinen eine Anzahl von Schlitten, die je eine Rolle Filz, ein wenig Fett und eine Taschenlampe mit sich führen, einen VW-Bus zu verlassen. Verschiedene Interpretationen sehen darin entweder eine Gruppe, die dem Diktat einer Maschine oder eines Landes entflieht oder eine Horde aggressiv ausschwärmender Polizisten. Beide Sichtweisen jedoch deuten die Schlitten als gleichförmige Gruppe ohne Individualität, die dem Ziel des Überlebens oder der Zerstörung untergeordnet ist.

Die Arbeit des A-Gang macht aus der gesichtlosen „Meute“ eine Gruppe von Individuen, von subjektiv und künstlerisch empfundenen Objekten mit eigener Interpretationshoheit. Diese folgen weder Ziel noch hierarchischer Ordnung, sondern erscheinen gegenüber den Künstlern, die sie an den Ort der Aktion ziehen, als gleichwertige, demokratische Wesen. Der Verzicht auf ein motorbetriebenes Fahrzeug verweist auf die ökologische Komponente in Beuys Philosophie.
Die Arbeit reflektiert Beuys Ideen des erweiterten Kunstbegriffs und verwendet dessen Komposition und analoge Werkstoffe, überführt aber die Düsternis des Ursprungswerkes in eine heitere, bewegliche Assemblage. Dies entspricht Beuys Vorstellung, dass Kunst als Ausdruck menschlicher Kreativität ständiger Veränderung unterworfen ist.

Die Aktion fand am Mittwoch, dem 12.05.2021 um 8:30 begleitend zur Eröffnung der Ausstellung „Beuys, don´t cry“ aus Anlass des 100. Geburtstags von Josef Beuys im Vorhof der Burg Linn statt. Teile der Installation sind als „Ausstellung in der Ausstellung“ im Museum zu sehen.

Die Ausstellung Beuys, don`t cry dauert bis zum 14.11.2021.
Über Öffnungszeiten der Ausstellung unter Corona-Bedingungen informiert die Website des Museums: https://www.museumburglinn.de/de/.

Informationen zum A-Gang finden Sie auf der Website
http://www.atelierausstellung.de

 

                            

 

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