Aktuelle Sonderausstellungen


 Krefelder Sportgeschichten

Sonderausstellung im Museum Burg Linn vom 30.05.2021 bis 30.01.2022

Ist Krefeld eine Sportstadt? Der Krefelder Stadtsportbund verzeichnet gegenwärtig 213 ihm angeschlossene Vereine. Wir gehen von etwa 65.000 aktiven Vereinssportler*innen aus. Die vielen individuell im Wald oder im Fitness-Studio Sport treibenden Menschen sind hier noch gar nicht mitgezählt und dürften statistisch kaum in den Griff zu bekommen sein, doch es müssen sehr, sehr viele sein. Und wenn es so viele sind – mal ganz abgesehen von den Zuschauern – muss ja etwas dran sein an der Behauptung, dass Krefeld eine Sportstadt ist.

Und wie war das früher, vor 50, vor 100, vor 150 Jahren? Was spielte sich ab im Fußball, Eishockey, Handball, Radsport, Galoppsport und in der Leichtathletik? Wer erinnert sich noch an die Radrennbahn im Kaiser-Wilhelm-Park, wer an die Zeit, als der TV Oppum Deutscher Handballmeister wurde? Als Krefelder Schwimmerinnen Weltrekorde aufstellten und Olympiamedaillen gewannen?

Viele Spuren dieser Geschichten sind heute verwischt, viele Athlet*innen in Vergessenheit geraten. Dem geht die Ausstellung nach, gräbt in der Vergangenheit und holt etliche Aspekte Krefelder Sportgeschichten wieder zum Vorschein. Olympiamedaillen und der DFB-Pokal von 1985 sind zu sehen, aber natürlich noch vieles mehr: Ein Querschnitt durch die Krefelder Sportgeschichte eben, nicht mehr und nicht weniger.

Kurator: Dr. Christoph Dautermann

Hier geht es zur virtuellen Ausstellungseröffnung:  https://www.facebook.com/krefeld/posts/4393348887343352

Parallel zur Ausstellung ist von Christoph Dautermann im Michael Imhof Verlag das Buch „Krefelder Sportgeschichten – eine Spurensuche“ erschienen. Es kann bei uns im Museum erworben oder im Buchhandel bezogen werden.


 Roms Grenzen - Neue Artefakte am Niedergermanischen Limes

Ausstellung im Jagdschloss des Museums Burg Linn vom 10.12.2021 bis 27.03.2022

Ein Projekt von Tanedi - Kunst e. V.

Menschen und ihre Kulturgüter haben zu jeder Zeit Spuren hinterlassen. Diese sind Schicht um Schicht ins Erdreich versunken, haben neuen Zeiten und Kulturen Platz gemacht. Durch Erdbewegungen und archäologische Grabungen kommen sie gelegentlich wieder ans Tageslicht: Gegenstände, die Zeugnis geben von vergangenen Kulturen und vom Alltag der Menschen früherer Zeiten.

Dem Projekt liegt die Idee zugrunde, dass Objekte, die ins Erdreich gelangt sind, sich verändern. Die Artefakte der Ausstellung „Roms Grenzen“ wurden Mitte Mai 2021 im Hof des Moerser Schlosses vergraben, um später für eine Kunstroute zwischen Moers und Xanten wieder ans Tageslicht geholt zu werden. Während dieser Zeit haben die Werke ihr Aussehen verändert.

Von den Mitgliedern der Tanedi-Kunst ins Leben gerufen, fand die geplante Kunstroute zwischen Moers und Xanten auch Anklang bei der Gemeinschaft Krefelder Künstler und der Vereinigung Kunst in Millingen aus den Niederlanden. Zu sehen sind „Neue Artefakte“ von 24 Künstler*innen im Jagdschloss des Museums Burg Linn.

http://www.tanedi-kunst.de/

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